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Die touristische
Entwicklung des bekannten österreichischen Wintersportgebietes begann
vor gut 70 Jahren mit dem Bau der ersten Skilifte in St. Anton und Zürs.
Heute gehört der Arlberg mit den Orten Lech, Zürs, Stuben, St. Christoph
und St. Anton zu den bekanntesten und auch exklusivsten
Wintersportgebieten Österreichs. Alles ist hier ein bisschen schicker,
kosmopolitischer und auch kostspieliger als in anderen Skigebieten und
an Luxushotels und Gourmetrestaurants herrscht kein Mangel. Auch die
Skipisten stehen für Superlative. 270 km präparierte Pisten, 170 km
Tiefschneeabfahrten und Skirouten, modernste Liftanlagen, gemütliche
Hütten und „trendige“ Skibars bieten Skivergnügen für Könner und
„Genussfahrer“ in einer äußerst schneesicheren Region. Weniger bekannte
Orte wie Pettneu, Schnann, Flirsch und Strengen haben ihren
ursprünglichen Charme bewahrt und bieten Urlaub in ländlicher Idylle.
Abwechslung zum Skizirkus bieten Rodelbahnen, Langlaufloipen,
Schneeschuhwanderungen und Kutschfahrten durch verschneite Landschaft.
Aber auch im Sommer zieht ein eindruckvolles Bergpanorama immer mehr
Gäste an. Neben klassischen Aktivitäten wie Klettern, Bergsteigen,
Wandern und Mountainbiking, bietet zum Beispiel Lech, unter dem Begriff
Welltain, ein individuell ausgearbeitet Wellnessprogramm an, dass sich
unter anderem aus Fitness - Check, persönlicher Beratung durch einen
Coach, Nordic Walking Kursen, Wassergymnastik, Entspannungseinheiten und
Massagen zusammensetzt. Auch hier gilt das Motto „Klasse statt Masse“.
Und man unternimmt Anstrengungen um die Landschaft auch nach der
Schneeschmelze attraktiv zu erhalten. So werden die Skipisten im
Frühjahr mit artenreicher Vegetation wiederbegrünt und der Pflege von
Biolandwirten übergeben. Nicht umsonst wurde Lech 2004 zum schönsten
Dorf Europas gewählt.
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